Aktuelle Termine

Datum Ort Veranstaltung   Uhrzeit  
11.04.2019 Rathaus Eriskirch Sitzung des Gemeinderat   18:30 Uhr
19.05.2019 Neue Mitte Eriskircher Riedlauf   ab 12:00 Uhr


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12.03.2019 Eriskircher nutzen rege den Bürgerdialog Eriskirch 2030 der Freien Wählervereinigung (FWV)

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Erhöhte Aufmerksamkeit beim ersten Bürgerdialog der FWV

Egon Wetzel, Moderator und Initiator der Veranstaltung, konnte im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ am zurückliegenden Samstagnachmittag zahlreiche interessierte Eriskircherinnen und Eriskircher sowie Mitglieder willkommen heißen.

Nach einer kurzen Einführung in den Zweck und den Ablauf der Veranstaltung, bei der keinerlei Themen vorgegeben waren, hieß es für die Gekommenen zuerst, ihre ganz persönlichen Vorstellungen und Ideen einzubringen, wie sich die Gemeinde und das Leben in der Gemeinde in der Zukunft positiv entwickeln sollen.

Sodann erfolgte die Zuordnung der vielen Ideen und Vorschläge zu den Themenfeldern „Verkehr“, „Umwelt/Sport/Erholung“, „Soziales“ und „Dorfentwicklung“.

Im nächsten Schritt erhielten die Gekommenen die Gelegenheit, in wechselnden Kleingruppen die Anregungen zu den sich ergebenen Themenfeldern eingehender zu diskutieren.  

Bevor darüber abgestimmt wurde, welche der Themen auf jeden Fall weiterverfolgt werden sollen, stellten die Co-Moderatoren Cornelia Elflein, Edmund Schraff, Alois Büchele und Hannes Walzer die Ergebnisse der in Kleingruppen intensiver besprochenen Themen vor.

Alle waren sich am Ende einig, dass der Bürgerdialog eine lohnende, weitergehende und ganz andere Möglichkeit bietet, um auf die künftige Gemeindeentwicklung und das Zusammenleben in der Gemeinde Einfluss zu nehmen.

Egon Wetzel versicherte, die FWV werde die Themen auf jeden Fall aufnehmen und versuchen, diese über den Gemeinderat und die Verwaltung weiterzubringen bzw. weiterzuverfolgen.



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Ob sich unter den Zuhörern ein potenzieller Kandidat befindet?

Eine stattliche Anzahl von FWV-Mitgliedern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern fand am vergangenen Mittwoch den Weg in die Alte Schule in Eriskirch.

Eingehend und anschaulich informierten die Gemeinderäte Gisela Walzer, Uli Baur und Alois Büchele über die Arbeit des Gremiums, die Rechte und die Pflichten eines Ratsmitglieds. Aufmerksam wurden ebenfalls die Ausführungen zum zeitlichen Aufwand und der Aufwandsentschädigung für die ehrenamtliche Tätigkeit aufgenommen.

„Neben dem Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen braucht es lediglich einen gesunden Menschenverstand für das Amt eines Gemeinderats“, so die Fraktionsvorsitzende Gisela Walzer. Natürlich brauche es auch den Willen, sich für die Gemeinde und deren Bewohner in allen Belangen einzusetzen.

Jährlich finden etwa 10 reguläre Gemeinderatssitzungen statt. Zusätzlich ist jeder Gemeinderat noch im Verwaltungsausschuss oder Technischen Ausschuss tätig. Ausgewählte Vertreter des Gemeinderats nehmen zudem an den durchschnittlich zwei Sitzungen des Abwasserzweckverbands, des Gemeindeverwaltungsverbands, der Wasserversorgung und des Regionalwerks teil.

Gisela Walzer zerstreute weiter Bedenken zu möglicherweise fehlendem Fachwissen: Am Anfang jeder Legislaturperiode würden zur Vorbereitung auf das Amt Schulungen beispielsweise zum Baurecht oder Haushaltsrecht angeboten. Außerdem stehen für die Beantwortung von Fragen die Mitarbeiter der Verwaltung und erfahrene Kollegen zur Verfügung.

Zu Beginn jeder Wahlperiode und bei Bedarf werden von der Verwaltung in einer Klausurtagung dem Gemeinderat anstehende Themen vorgestellt und mit diesem erörtert.

Zur Vorbereitung der Sitzungen bekommen die Gemeinderäte mindestens eine Woche vorher die Sitzungsunterlagen.

Die Vortragenden berichteten von ihrer Motivation für die Ratstätigkeit. Besonders hoben sie die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung und Mitwirkung an der Gemeindeentwicklung hervor. Hinzu komme, dass man umfassende Einblicke in das Gemeindeleben erhalte.

Zahlreiche zu beantwortende Fragen zeugten vom Interesse der Teilnehmenden.

Zum Schluss erfolgte die Einladung zu der am Samstag, 9. März, stattfindenden Veranstaltung „Bürgerdialog Eriskirch 2030“. Die FWV möchte damit allen Einwohnern die Gelegenheit geben, ihre ganz persönlichen Ideen und Vorstellungen zur Gemeindeentwicklung und dem Leben in der Gemeinde zur Diskussion zu stellen. Bei entsprechender Resonanz sollen weitere Veranstaltungen folgen.


23.01.2019 Kinderbetreuung im Fokus des öffentlichen Stammtischs der Freien Wählervereinigung (FWV)

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Unsere Andrea bei ihrem spannenden Vortrag

Andrea Merk, FWV-Mitglied und bereits seit vielen Jahren in der Kinderbetreuung an der Irisschule tätig, informierte bei ihrem Vortrag Mitglieder und Gäste zu diesem für immer mehr Eltern an Bedeutung gewinnenden Thema. Unter den Zuhörern im vollen Nebenzimmer des Ristorante „La Rosa“ war Bürgermeister Arman Aigner.

Derzeit besuchen 171 Mädchen und Jungen von der ersten bis zur vierten Klasse die Irisschule, wovon 53 Ganztageskinder sind.  

Täglich außer freitags wird ein reichhaltiges Mittagessen angeboten. Geliefert werden die Mahlzeiten von der Diakonie Pfingstweid. Die Kosten pro Essen betragen aktuell
3,90 Euro.

In der modernen Küche der Mensa im neuen Schulanbau bereiten die Mitarbeiterinnen die Gerichte vor. Größten Wert wird auf Hygiene gelegt. Alle Beschäftigten absolvierten diesbezügliche Schulungen. Den Neubau der Mensa haben sich auch die Freien Wähler vor
5 Jahren vorgenommen.

An Dienstagen haben alle Kinder Mittagsschule. Es gibt für die Ganztags- und Regelschüler Arbeitsgemeinschaften, wie zum Beispiel Malen-Gestalten, Theater, Handball oder Badminton. Neben den Lehrerinnen übernehmen auch externe Übungsleiter die Betreuung.

Seit diesem Schuljahr können die Ganztagsschüler montags bis donnerstags die Betreuung bis 16 Uhr in Anspruch nehmen. Eine Umfrage unter den Eltern ergab für Freitagnachmittag bisher keinen Bedarf. Hervorragend integriert haben sich die Flüchtlingskinder.  
Ein Stamm von vier festen Mitarbeiterinnen, eine Krankheitsvertretung, ein Bufdi sowie an Dienstagen eine weitere Kraft für die Bücherei gewährleisten die gut angenommene Betreuung.

Besonders wichtig für die Kinder ist laut Andrea Merk Ausgeglichenheit. Zum Abbau des Bewegungsstaus steht die Sporthalle zur Verfügung. Bei gutem Wetter wird auf dem Schulhof und dem Fußballplatz gespielt. Die sonstige Ausstattung (Legoecke, Tischkicker, Spiele) bezeichnete sie als optimal.
An den Spitzentagen Dienstag und Donnerstag sind bis zu 100 Kinder in der Betreuung anwesend, was sich im Winterhalbjahr in beengten Platzverhältnissen widerspiegelt.

Für die Regel- und Ganztagsbetreuung gelten unterschiedliche Gebührensätze.
Künftig rechnet Andrea Merk mit einer weiteren Inanspruchnahme der Betreuung.    
Arman Aigner bezeichnete die Kinderbetreuung als zu beobachtenden dynamischen Prozess. Nach seinen Ausführungen stehe Eriskirch im Vergleich zu den Nachbargemeinden mit seinem Betreuungskonzept einzigartig da. Mehrbedarf bedeute mehr Personal. Bislang decke das Personal alles gut ab. Jährlich investiere die Gemeinde für diese Pflichtaufgabe einen unteren fünfstelligen Betrag.

Er legte weiter dar, dass Eriskirch bei den Gebühren günstig sei. Bestimmte Mindestgebühren zur teilweisen Kostendeckung müssten jedoch sein.

Nicht nur zu den Schulzeiten, sondern auch in den Oster- und Sommerferien, also insgesamt an 6 Wochen im Jahr, wird in der Irisschule nach Aussage von Andrea Merk eine Ferienbetreuung für die Grundschulkinder angeboten.

Nachdem die Ferienbetreuung von 2016 bis 2018 von dem Oberteuringer Verein Pro Filius organisiert wurde, haben sich Verwaltung und Gemeinderat dafür entschieden, die Trägerschaft ab 2019 selbst zu übernehmen.  

Offeriert werden zwei Betreuungsvarianten: Montag bis Donnerstag von 7 bis 16 Uhr (mit Mittagessen) oder jeweils bis 13 Uhr.

Im Schnitt nehmen wöchentlich 25 Kinder an dem Ferienprogramm teil.
Für jede Woche wird ein passendes Thema ausgearbeitet. Ebenfalls werden Ausflüge an den See und zu den Spielplätzen unternommen.

Für die Betreuung stehen Andrea Merk ausreichend Helfer zur Seite.
Besonders stolz ist Andrea Merk darauf, dass den Eltern für einen bedeutenden Teil der Ferienzeiten durch das Angebot in der Gemeinde geholfen wird.

Es schloss sich eine intensivere Diskussion mit zahlreichen Fragen an Andrea Merk und Arman Aigner an.


25.01.2019Die Freien Wähler besuchen Egnach

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Eine kleine aber feine Truppe besuchte Egnach

Eigentlich liegen Egnach und Eriskirch nicht weit auseinander. Lediglich die Wasserfläche des Schwäbischen Meers trennt die direkt gegenüberliegenden Gemeinden.

Eine Partnerschaft kann bekanntlich nur bestehen und wachsen, wenn sie mit Leben gefüllt wird. Also führte der jährliche Ausflug der Freien Wählervereinigung (FWV) Mitglieder sowie einige interessierte Eriskircherinnen und Eriskirchern am Tag der Deutschen Einheit zur eidgenössischen Partnergemeinde Egnach. Bei bestem Zweiradwetter fuhren die Teilnehmer mit den Drahteseln am Eriskircher Rathaus los zur Fähre Friedrichshafen-Romanshorn.
Nach der Ankunft in Romanshorn ging es auf schönen Radwegen nach Egnach. Die letzte Etappe zum dortigen Rathaus war aufgrund einer Steigung etwas schweißtreibend.

Am Rathaus angekommen begrüßte Gemeindepräsident (in Deutschland Bürgermeister) Stephan Tobler die Pedalritter. In der nahen Gemeindehalle führte er in das Wichtigste über Egnach ein und zeigte auf einer kleinen Radtour seine Gemeinde, zum Beispiel die katholische und evangelische Kirche sowie ein altes historisches Gasthaus.
  
Das im Bezirk Arbon des Kantons Thurgau gelegene Egnach, das von der Einwohnerzahl etwa so groß wie Eriskirch ist, besteht aus 68 (!) Teilorten und Weilern. Es ist ebenfalls stark landwirtschaftlich geprägt (vorwiegend Äpfel und Beeren) und erstreckt sich auf 18,42 Quadratkilometern Fläche. Zudem besitzt es 2,8 Kilometer Seebereich mit Freibad.

Den Großteil seines Trinkwassers bezieht Egnach aus Romanshorn (Bodenseewasser), hat aber auch eigene Quellen und Pumpstation mit Wasservorratsbehältern, welche ebenfalls Teil der Besichtigung waren.
Anschließend lud Stephan Tobler seine Gäste zu einem vorzüglich schmeckenden Mittagessen (Schweizer Hörnli, Hackfleisch und Apfelpüree) ein. Dabei blieb genügend Zeit, Fragen zu stellen und Vergleiche mit Eriskirch zu diskutieren.

Danach stand der Besuch eines alten geschichtsträchtigen Bauernhauses von 1779 an, das von seinen Eigentümern liebevoll gepflegt und erhalten wird. Die herzlichen Gastgeber kredenzten später Getränke, Kaffee und Schweizer Leckereien. Jeder konnte sich hier einen Eindruck von der eidgenössischen Gastfreundschaft machen.

Voll neuer Erfahrungen hieß es letztlich, sich von den Egnachern zu verabschieden und den Heimweg nach Eriskirch anzutreten.

Alle waren sich am Schluss einig, dass die noch sehr junge Partnerschaft mit Egnach eine tolle und bereichernde Sache ist.